Auch in diesem Jahr fand die CVJM Mitarbeiterschulung „Oldau“ statt.

Oldau mal anders und nicht wie sonst

Corona hat auch bei dieser Schulung die Planungen über den Haufen geworfen. Anders als sonst sind die Kurse getrennt gefahren, also an zwei Orte: Der Grundkurs und Aufbaukurs sind wie gewohnt nach Oldau gefahren. Der Aufbaukurs Plus und der Leiterkurs sind zur Hollager Mühle gefahren. Dass das Unterwegs sein überhaupt so möglich war, erfreute alle sehr, denn die Alternative wäre eine Absage für einige Mitarbeitenden und Referenten gewesen.

Los ging es am 10. Oktober 2020 mit insgesamt 79 Personen

Beide Gruppen wurden von einem top vorbereitetem und motiviertem Team der Referierenden, insgesamt bestehend aus 17 Personen, an ihrem
jeweiligen Schulungsortort empfangen. In beiden Mitarbeiterschulungen starteten die Woche mit dem Eröffnungsgottesdienst zum Thema „Menschenfischer und Berufung der ersten Jünger“, mit dem Bezug zu unserer Mitarbeit, wo wir berufen sind und zu Menschenfischern werden können. Jeden Tag starteten die Gruppen mit einem kleinen Morgenimpuls und dem anschließendem Frühstück. In der Mühle hat zum ersten Mal der Leiterkurs die Morgenimpulse übernommen und die Mitarbeiter konnten sich super einbringen und das
Team unterstützen.

Bibelarbeits-Basar auch mal anders

Morgens wurden immer verschiedene Bibelarbeiten angeboten, welche ebenfalls einen super Start in den Tag boten. An zwei Vormittagen fanden die Bibelarbeiten in Dialog-Form statt, zusammen mit allen. Ein oder zwei Personen aus dem Team der Referierenden fungierten als Prediger und hatten einen Bibeltext mitgebracht. Alle anderen durften dem Bibeltext „mal so richtig auf den Grund gehen“ und Fragen u/o Statements heraussuchen. In der anschließenden „Ausquetsch- und Nachhak-Runde“ konnten die z.T. persönlichen Fragen u/o Statements gestellt und vom Prediger beantwortet werden.

Jeden Tag hatten wir verschiedene Einheiten

In den verschiedenen Seminareinheiten wurden verschiedene Inhalte vermittelt und gelernt, wobei man aktiv sein konnte und viel Spaß hatte. Außerdem gab es Aktionen und Workshops, bei denen wir kreativ oder sportlich aktiv werden konnten.

Wer Oldau kennt, weiß, dass die Schulung sehr von Gemeinschaft lebt.

Trotz der Corona-Umstände, wie mit Maske singen, Abstand halten und Mundschutz tragen, kam ein gutes und angenehmes Gemeinschaftsgefühl auf. Man gewöhnte sich an die Hygienemaßnahmen und alle halfen mit, das Beste draus zu machen. Eine Woche Oldau geht leider immer viel zu schnell rum. Ehe man sich versah, war auch schon der letzte Abend mit dem traditionellen Segnungsgottesdienst: diesmal zu dem Thema „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ aus Psalm 31.

Eine Woche voller Erfahrungen

Die Oldau-Woche brachte nicht nur neue Erfahrungen im Umgang mit Corona mit sich, sondern v.a. neuen Bekanntschaften und lehrreichen Seminaren und Aktionen. Wie in jedem Jahr endet mit dem Abschluss in Oldau für den Leiterkurs die Zeit in Oldau: auch da flossen ein paar Tränen, aber nicht nur das, sondern vor allem war Dankbarkeit für diese tolle Zeit zu spüren, in der alle so sehr wachsen konnten. Abschließend können wir sagen, dass die veränderte Situation die Mitarbeiter und Referierenden weiter zusammengeschweißt und Oldau 2020 zu
einem einmaligen Erlebnis gemacht hat.

Da bleibt nichts anderes, als Danke zu sagen!! Dafür das uns dieses Jahr Oldau möglich gemacht wurde, das wir so bewahrt wurden und auch alle gesund zurück gekommen sind. Von Chiara Redecker aus dem Leiterkurs

Grundkurs und Aufbaukurs mit dem Team der Referierenden in Oldau

Aufbaukurs Plus und Leiterkurs mit dem Team der Referierenden in der Hollager Mühle

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